mann, bin ich fertig!
ich war mal wieder mit meiner riesin unterwegs. und jetzt sind wir wieder da. aber ich muss von vorne anfangen: es ging damit los, dass sie hektisch durch unsere hundehütte lief und sachen in diese großen futtersackartigen behälter füllte. ich legte mich also sicherheitshalber schonmal vor die tür. sie machte alles mögliche gleichzeitig, druckte und kopierte und fluchte dabei, dass es so langsam ginge, und zwischendurch warf sie immer wieder sachen in die futtersackdinger. also irgendwie war sie hektisch. ich blieb aber ganz ruhig vor der tür liegen, denn ich hatte gesehen, dass sie mein futter und meine decke schon als erstes eingepackt hatte, da war das wichtigste ja dabei.dann ging es los und wir luden unterwegs noch eine andere riesin ein. die hatte ich schonmal getroffen, das war also ok. wir fuhren und fuhren und ich wunderte mich ein bisschen, es dauerte nämlich ganz schön lange. irgendwann waren wir endlich da: ein paar häuser inmitten von wald und wiesen und dort waren auch schon andere riesinnen, die meine nett begrüßten. ich ging erstmal rum und untersuchte alles. es roch sehr interessant dort. nach katzen und heuduftenden riesenhunden und anderen tieren. die zweibeinerin ging dann gleich mit mir in die felder, damit ich mir die beine vertreten konnte. wir wohnten in einer hütte, die ich nicht so richtig mochte.
als wir vom spaziergang zurückkamen, waren inzwischen noch mehr von diesen riesinnen angekommen. es waren unglaublich viele. und sie waren sehr laut und bellten sich die ganze zeit an. und warm war es. aber wir waren viel draußen, also war es nicht so schlimm mit dem gebelle.
und dann kam lea. *seufz*

die roch vielleicht gut. ich war ganz verwirrt und konnte mich nicht von ihrem anblick losreißen. irgendwie mochte sie mich aber nicht so richtig. das war schrecklich. ich konnte die erste nacht kaum schlafen, weil sie in der hütte nebenan war. also war ich am nächsten tag sehr müde. meine riesin auch, denn die hatte bis spät in die nacht mit den anderen zusammengesessen und gebellt. was mir auffiel: die tranken sehr viel. komisch, so viel durst kann man doch gar nicht haben? ich trinke ja nur, wenn ich durst habe und dann am liebsten aus einem bach. das war toll, denn hinter der großen hütte war ein bach, aus dem ich bei jedem spaziergang trinken durfte. naja, die riesinnen jedenfalls waren offenbar sehr durstig. und ständig bellten sie sich an.
am nächsten tag fanden sich die riesinnen in kleineren rudeln zusammen und bellten dort auch wieder, aber etwas leiser. einmal war ich zusammen mit 12 riesinnen und lea und polo in einem rudel. aber da mich lea keines blickes würdigte, legte ich mich hin und träumte von ihr.
abends setzten sich die riesinnen wieder im großen gesamtrudel zusammen und bellten und tranken. so richtig verstanden habe ich den sinn nicht, aber es war ganz nett, denn ich lief in der hütte rum und staubte die eine oder andere leckerei ab. am nächsten abend machten sie plötzlich das licht aus und trugen einen riesigen hundekuchen rein. dazu bellten sie eine riesin an, die musste irgendwas besonderes sein. es klang ziemlich schrecklich. der hundekuchen roch lecker, aber ich bekam nichts ab. wie gemein.

naja, und so ging es weiter. tagsüber waren sie in kleinen rudeln und bellten leise und abends laut im großen rudel. glücklicherweise ging die riesin immer schön lange mit mir in den wald, da konnte ich mich von dem lärm erholen.
gestern fuhren wir dann mit der fahrenden hundebox zurück und ich legte mich sofort hin und schlief und träumte von lea. ich verstehe das ja nicht ganz, aber meine riesin war total glücklich und sagte, dass sie nächstes jahr wieder hin will. mal sehen ob ich da mitkomme. « vorheriger Eintrag nächster Eintrag »
